Aktuell

Asparn

Angefangen hat’s damit, wie wir hingekommen sind nach Asparn. Im Museum haben wir zuerst eine Führung gemacht. Da waren alte Häuser von früher , eine alte Schmiede, Pfeil und Bogen, alte Waffen. Dann sind wir Essen gegangen unters Dach. Semmeln, Gemüse, Cabanossi.
Wir Kinder haben Räuber gespielt: Roman, Oli und ich haben im Haus einbrechen müssen und die ganzen Türen verschlossen. Dann haben wir uns ein Eis gekauft. Wir haben einen schweren Fragebogen ausfüllen müssen. Die Wifzackfragen waren auch für uns alle. Dann hat das Museum zugesperrt und wir haben die ganzen Würstel am Lagerfeuer mit Steckerl gegrillt. Nach dem Zähneputzen sind wir schlafen gegangen und die Großen sind mit Liesi spazieren gegangen. Direkt im Museum haben wir in einem alten Haus im Schlafsack geschlafen. Am nächsten Tag haben wir zusammengepackt gefrühstückt (Nutellastriezel, Kakao) und dann sind wir zum Schulmuseum nach Michelstetten gefahren. Dort haben wir die alten Schreibschriften gelernt. Dann waren wir im Tierpark und am Spielplatz. Es waren dort Büffel, Rehe, Hirsche, ein Babyhirsch und Steinböcke. Nach der Wanderung haben wir ein Eis gegessen und haben David im Spital besucht. Das Wochenende hat mir sehr gefallen und ich bedanke mich bei den Betreuern und Ende

Patrick L. 8J.

Löwenherz 2007

Die Sozial – Therapeutische Wohngemeinschaft Roseldorf erhielt am 28. 3. 2007 den Löwenherz – Preis 2007 in der Kategorie Nachhaltigkeit überreicht.

Der Preis „Löwenherz“ wird jährlich vom Verein Pro Niederösterreich in drei Kategorien vergeben. Es gibt das Löwenherz für Soziales, das Löwenherz für Nachhaltigkeit und das Löwenherz für Innovation. In jeder Kategorie werden drei Projekte oder Personen gesucht, die durch ihr außerordentliches Engagement und zivilcouragiertes Handeln die Auszeichnung Löwenherz verdienen. Die 9 Preise sind insgesamt mit 22.500,- Euro dotiert.

Unter 97 Bewerbern ist unsere Wohngemeinschaft als Siegerprojekt ausgezeichnet worden!

Uns freut dieser Preis besonders, weil er neben den 2.500 Euro, die wir in der Endphase der Bauarbeiten besonders gebrauchen können auch das unendliche Engagement unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ehrt, ohne jeden einzelnen die Wohngemeinschaft für unsere Kinder und Jugendlichen nicht zu der Gemeinschaft geworden wäre, die sie jetzt ist. Besonders in unsere letzten Klausur, in der die MitarbeiterInnen zwei Tage intensiv an unserem Konzept gearbeitet haben, konnten wir alle spüren, dass dieses Projekt nicht nur für die Kinder ein Stück Heimat ist, sondern für alle MitarbeiterInnen mehr als nur ein Arbeitsplatz.

So möchten wir durch diesen Preis einmal allen Menschen danken, die uns in unserem Projekt von Anfang an unterstützt haben und die uns auch jetzt zur Seite stehen, oft so selbstverständlich, sodass auch wir den Dank zu wenig aussprechen.

Danke sagen wollen wir dem Verständnis der Familien und Freunden aller MitarbeiterInnen und auch den Eltern unserer Kinder und Jugendlichen, sowie allen, die unserer WG wohlgesonnen sind und diese immer wieder unterstützen.

Liesi und Markus

WG – Wochenende im Pfadfinderheim Brunn am Gebirge

Am Samstag den 3. März 2007 sind wir nach Brunn am Gebirge auf WG-Wochenende gefahren. Wir sind mit dem Auto hingefahren, die Anreise verlief problemlos. Nach der Ankunft in Brunn haben wir zunächst unsere Reisesachen ausgepackt. Anschließend haben wir das Essen zubereitet: Wir haben Fleisch und Ananas in kleine Stücke geschnitten und angebraten und dazu Reis gekocht. Wir haben es sehr genossen. Später dann haben wir „Action Painting“ gemacht: Für das erste Bild haben wir Tennisbälle in Farbe getaucht und sie dann auf einer Leinwand gerollt. Wir haben noch ein zweites und ein drittes Bild gemacht. Das zweite Bild haben wir mit der „schwächeren Hand“ gemalt. „Schwächere Hand“ bedeutet, daß man die Hand verwendet, die im Alltag nicht die hauptsächlichverwendete Hand ist. Bei einem Rechtshänder wäre das zum Beispiel die linke Hand. Das dritte Bild durften wir ganz ohne Vorgabe malen, das heißt, daß wir uns das Thema selbst aussuchen konnten. Es war ganz toll! Nachher sind wir nach Wien ins Theater gefahren. Im Theater haben sie „Moni und der Monsteraffe“ gespielt. Anschließend sind wir wieder zu unserer Pfadfinderhütte zurückgefahren. Dort haben wir alles vom „Action Painting“ weggeräumt und haben das Abendessen hergerichtet. Es gab einen Wurst- und einen Käsesalat. Nach dem Abendessen haben wir abgewaschen und anschließend Spiele gemacht. Dann sind die Kleinen ins Bett gegangen und die Großen, das sind Liesi, Sandra, David und ich, haben nachher noch „Bluff“ gespielt. Dann sind auch wir ins Bett gegangen. Ich habe sehr gut geschlafen, weil es ein aufregender und abwechlsungsreicher Tag war. Am nächsten Morgen haben wir Ham and Eggs gefrühstückt. Es gab dazu Orangensaft und Kakao. Ich mag dieses Frühstück sehr. Danach haben wir alles zusammengepackt und sind auf die Perchtoldsdorfer Heide wandern gegangen. Wir sind ungefähr eineinhalb Stunden bis zur Hütte auf dem Berg gewandert. Dort oben haben wir ein sehr gutes warmes Essen bekommen. Nachher sind wir wieder zur anderen Hütte hinuntergewandert. Es gibt dort auch einen Spielplatz. Wir haben dort noch ungefähr eine Viertelstunde gespielt. Dann sind wir zum Auto gegangen und sind zurück in die WG gefahren. Dort haben wir alles ausgeräumt. Nachher haben David und ich das Abendessen hergerichtet. Anschließend hat Sandra alle gebadet. Dann sind alle zum Essen gekommen. Später haben wir eine Reflexion vom WG-Wochenende gemacht. Wir haben auf das großen Bild die Ergebnisse unserer Reflexion geschrieben. Es war ein sehr schönes Wochenende!

Andre

Themen dieses WG-Wochenendes waren unser neues Semesterthema: „Phantasie – Wirklichkeit“ und einander kennen lernen und miteinander umgehen. Dazu arbeiteten wir mit der Methode des Action – Paintings, wo die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen miteinander bestimmte „malerische“ Aufgaben zu lösen hatten. Ebenso machten wir abends einige Gruppenbewegungsspiele in der Großgruppe und als Abschluss und Ausklang des Tages eine Phantasiereise( Geschichten, die vorgelesen werden zur Entspannung und um seinen Gedanken freien Lauf zu einer bestimmten Vorstellung zu lassen). Auch das Kindertheaterstück von Franzobel „Moni und der Monsteraffe“ befasste sich mit dem Thema Phantasie und Lügengeschichten.

Sandra

Einzelwochenende Andre

Wir fuhren um 10 Uhr von der WG los gleich direkt aufs Hochkar. Dort hatte es in den letzten Wochen doch noch einmal geschneit und es war auch kalt geblieben, sodass wir schon ganz aufgeregt waren endlich in diesem Winter wieder einmal Schnee zu sehen. Wir kamen idealerweise kurz vor eins an und konnten so einen 1,5 Tage Schipass nehmen. Das Schi fahren ging sehr gut, wir hatten beide Tage traumhaftes Wetter – strahlend blauen Himmel und es blies kaum auf den Sesselliften. Auch der Schnee passte, war genug da und es war kaum eisig. Die Nacht verbrachten wir in Hollenstein / Ybbs im Elternhaus einer Freundin. Dort wurden wir sehr herzlich aufgenommen und verköstigt. Wir aßen und spielten Siedler bis in die Nacht. Am nächsten tag wurden wir noch einmal von der Sonne verwöhnt und verbrachten einen tollen Schitag am Hochkar, der noch von einer leckeren Jause in Hollenstein abgerundet wurde.

Sandra

Sandra und ich sind am 8. Februar zu einem Einzelwochenende gefahren. Wir sind dort angekommen. Wir haben unsere Sachen aus dem Auto gegeben. Danach haben wir uns es warm gemacht. Wir sind mit dem Lift auf den Berg gefahren. Dort oben war es kalt. Dann sind wir hinunter gefahren. Es war schönes Wetter. Danach sind wir in eine warme Hütte gegangen. Dort hat Sandra mir ein warmes Essen gekocht. Nachher haben wir uns die Karte angeschaut. Danach sind wir los gefahren. Wir sind wieder eine neue Piste gefahren. Dann war es schon spät. Danach sind wir einmal noch runter gefahren und zum Auto gegangen. Dann haben wir uns umgezogen und nachher sind wir zur Karin gefahren. Karin ist Sandra ihre Freundin. Sie ist sehr nett und wir waren bei ihren Eltern. Sie haben uns geholfen das Gepäck ins Haus zu tragen. Dann haben wir ein super Essen bekommen von Frau Strobel. Danach haben wir Siedler gespielt, das dauert 2 Stunden. Danach haben wir noch Bluff gespielt. Nachher war es schon dreiviertel 12 und wir sind schlafen gegangen. Sandra hat noch eine Stunde gelesen. Am nächsten Morgen sind wir erst um 9 Uhr aufgestanden. Danach haben wir uns zusammengepackt. Karin ist mit uns Schi fahren gegangen. Das war echt toll. Wir sind einige Pisten gefahren. Karin konnte echt gut Schi fahren und Sandra auch. Karin hat von mir viele Fotos und Videos gemacht. In bin immer hoch gesprungen. Super Wetter hatten wir auch. Zwei Tage nur Sonne. Zu Mittag sind wir auf eine Hütte gefahren. Dort haben wir uns eine Mahlzeit bestellt. Ich hab auch einen Kakao getrunken. War sehr gut. Danach sind wir wieder gefahren bis es viertel 5 am Abend war. Danach sind wir zurückgefahren und haben wieder eine super Jause bekommen. Kaffe, Kuchen, Keks,… Danach sind wir heimgefahren. Sandra hat mich zu meiner Mutter gebracht. Habe mich bei Sandra bedankt. War ein super Wochenende. Sandra ist noch zu einem Freund gefahren.

Andre

WG – Wochenende in Schloss Wetzlas

Wir fuhren am 3 Februar ins Schloss Wetzlas in der Nähe des Dobra Stausees. Zuerst räumten wir das Gepäck aus, dann machte sich das Kochteam sofort an die Arbeit und zauberte uns Spaghetti mit Chilisauce. Nach dem Essen wuschen sie ab und dann ging’s ab auf eine Wanderung. Bei der Wanderung kamen wir zu einer Höhle. Dort kletterten wir mit der Stirnlampe hinein. Dann gingen wir weiter und komischer Weise waren wir gleich wieder in dem Nebendorf von Wetzlas. Wir gingen wieder zum Schloss, zogen uns die nassen Sachen aus und die frischen an. Für den Abend hatten wir eine Faschingsparty geplant. Wir spielten viele Spiele und waren danach sehr müde. Doch als wir uns ins Bett legen wollten hörten wir wie andere Gäste mit der Gitarre spielten. Deswegen setzten wir uns dazu und sangen mit. Um 11 Uhr gingen dann die Großen schlafen. Am nächsten Tag fuhren wir in die Geisterwerkstadt nach Leonhard. Wir bewältigten eine Rätzelrally und lernten auch noch ein paar Zaubertricks. Dann fuhren wir ins Schloss und grillten. Dann packten wir die Sachen zusammen und fuhren in die WG zurück.