Aktuell

Sommerurlaub 2008 in Korsika

Am Montag den 4. August, nachdem wir alles gepackt hatten ging es gemütlich los. Unsere Fähre – corsica ferries ging am nächsten Tag um 9.15 – also hatten wir genug Zeit eingeplant, sogar für eventuelle Staus. Die Autofahrt war gemütlich, manche von uns hörten ein Hörspiel und wir anderen plauderten – alles funktionierte prächtig – wir kauften für Andre noch ein Fährticket und dann warteten wir auf das riesige Schiff!
Leider ging es nicht so problemlos weiter – am Campingplatz bei St. Florent, den wir im Vorfeld ausgesucht hatten, wollten sie uns nicht aufnehmen, obwohl wir einen Platz gefunden hatten, weil wir doch keine Familie sind, sondern eine Kolonie. Wir fuhren, um weitere Unannehmlichkeiten zu vermeiden zu dem Campingplatz des letzten Jahres. Dort wurden wir sehr nett aufgenommen, jedoch hatten wir nur einen sehr kleinen Platz bekommen. Aber es war eine tolle Woche beim Camping Pietra oberhalb an der Küste von Bastia. In der zweiten Woche wechselten wir ins Solenzaratal zu den Gumpen, wo wir jedoch auch eine Nacht auf einen Platz am Campingplatz Rosmarinu warten mussten und diese am Parkplatz verbrachten. Dann aber konnten wir die Woche voll genießen – einmal gingen diejenigen Klettern im Abenteuerpark, die ihr Taschengeld dafür gespart hatten und einmal machten wir alle eine Wanderung, auf der wir von schlechtem Wetter überrascht wurden und die wir dann kürzen mussten. Der Sturm verfolgte uns zum Campingplatz und wir mussten die Zelte nachsichern und unsere Plane abbauen- Es war eine abenteuerliche Nacht, bei der wir take away vom Campingrestaurant aßen, da kochen nicht möglich war. Die Aufräumarbeiten dauersten noch den Vormittag an, da der Sand überall hin gekommen war. Die restlichen Tage vergingen ohne Aufregungen – insgesamt war es aber ein richtiger Abenteuerurlaub.

Sandra

Dieses Jahr fuhren wir wieder nach Korsika. Mit dem Auto und mit der Fähre. Bei der Fahrt war es kalt und es regnete, doch dann war das Wetter schön, dann fuhren wir zum Campingplatz. Dort nahmen sie uns nicht. Wir fuhren weiter zum letzten Campingplatz, wo wir letztes Jahr waren. Dort war ein Schwimmbad und fünf Minuten zu Fuß zum Meer. Dort blieben wir eine Woche. Dort hatte ich zwei deutsche Freunde. In der nächsten Woche fuhren wir zu dem Gumpen, das sind Steinbecken zum Schwimmen. Dort ging einmal ein richtiger Sturm. Es wehte uns alles weg. Das war unser Urlaub.

Roman, 13 Jahre

Am besten in Korsika hat mir das Meer gefallen. Und dass ich Leute getroffen habe. Bei den Gumpen hat es mir auch gut gefallen. Und noch gefallen hat mir, dass ich den goldenen Kompass gelesen habe. Eigentlich hat mir der ganze Urlaub gefallen.

Patrick, 13 Jahre

Einzelaktion Sebastian E.

Am Dienstag habe ich Sebastian am Vormittag abgeholt und wir sind mit dem alten Golf nach Kärnten gefahren. Dort haben wir unser Gepäck im Quartier (bei Freunden von Sandra) abgestellt und dann sind wir zum Affenberg in Landskron gefahren. Sebastian hat sich ein bisschen vor den Affen gefürchtet. Am nächsten Tag waren wir Wandern in Verditz. Wir sind mit dem Lift hinaufgefahren, ein Stückchen noch den berg hinaufgewandert und dann den halben Weg mit der Sommerrodelbahn runtergefahren. Sebastian ist auch mit dem Trampolin gesprungen obwohl das für ihn gleich sehr anstrengend war. Danach sind wir zum Faaker See gefahren, wo wir im Drobollacher Strandbad waren und Sebastian gerutscht ist. Am Abend haben wir gegrillt und gespielt. Am nächsten Tag sind wir am Vormittag noch eine Runde mit dem Elektroboot gefahren, bevor wir den Heimweg angetreten sind. Es waren tolle Tage und vor allem hatten wir super Wetter.

Sandra

Wir waren bei Fritzi und waren auch beim Affenberg. Wir haben uns die Affen angeschaut und zugeschaut wie sie gespielt haben. Wir sind mit dem Boot gefahren und waren auch wandern. Das Trampolin springen hat mir auch gefallen. Beim Wandern waren die Landschaft und die Steine sehr schön. Mir ist es gut gegangen.

Sebastian, 10 Jahre

Erlebnispädagogische Reitwoche in Ungarn

Unsere erlebnispädagogische Reitwoche begann zuallererst damit, dass wir am Samstag in der Früh unser Gepäck in den Autos verstauten. Nach einer sehr langen Fahrt mit zwei kurzen Unterbrechungen, einmal zum Geld wechseln und Autobahn Vignette kaufen und einmal um zu Mittag zu essen, kamen wir um 16 Uhr in Tatarszentgyörgi an. Gleich stürmten wir den Bauernhof von Joschka um alle Neuigkeiten zu erkunden und gleich abzuklären, mit welchen Pferden wir unterwegs sein werden. Danach bezogen wir unsere Planwägen und stellten unser Zelt auf, da wir die erste Nacht am Hof verbrachten, und machten einen Plan für die Woche (Kochgruppe, Zeltgruppe, Reflexionsgruppe). Nach einer gemütlichen Grillerei am Abend gingen wir müde von der langen Autofahrt ins Bett. In den nächsten Tagen waren wir mit zwei Planwägen und Pferden und unserem Zelt in der ungarischen Puszta unterwegs. Wir übernachteten an vielen wundervollen Plätzen, von denen wir einige bereits aus dem Vorjahr kannten. Im Gegensatz zum Vorjahr, konnten wir heuer, durch die starken Regenfälle nicht auf den Sandwägen abseits der Straße unterwegs sein, sondern mussten immer wieder versuchen auf asphaltierte Wege auszuweichen. Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir an einer Station sogar zwei Tage verbringen, da an ein Fahren mit dem Planwagen bei dem starken Regen zu denken war, und so verbrachten wir die Tage mit malen, spielen und lesen. Trotzdem kamen wir am Freitag wieder gut bei Joschkas Hof an und verbrachten dort noch eine trockene Nacht. Nur schweren Herzens verabschiedeten wir uns von Joschka und seiner Familie und unseren Pferden und traten die Heimreise an. Wichtig war uns in dieser Woche das gemeinsame unterwegs sein, sich mit sich selbst und mit seiner Rolle in der Gruppe auseinanderzusetzten, der Kontakt mit den Tieren und die Bewegung in der Natur. In der Reflexion ging es darum, mithilfe von Tiercartoons und den Eigenschaften dieser Tiere, die Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdbild aufzuzeigen und zu veranschaulichen.

Sonja & Patrick B., 14Jahre

Nach sechs Stunden Fahrt sind wir dort angekommen. Die Mädchen haben das Zelt aufgebaut. Die Buben haben die Taschen ins Zelt gegeben und in die Planwägen geräumt. Ein paar haben das Essen vorbereitet. Die Anderen haben das Lagerfeuer gemacht. Dann haben wir uns zum Lagerfeuer gesetzt und haben gegessen. Dann haben die Buben abgewaschen. Dann als alle fertig waren haben wir Reflexion gemacht. Nachher sind wir schlafen gegangen.
Mir hat am besten gefallen:
das Pferdewagen fahren
das Schnitzen
die Reflexion
das sehr gute Essen vom Joska

Jasmin, 11 Jahre

Abschluss WG Wochenende

Wie jedes Jahr war unser letztes WG Wochenende, das wo alle, die zur WG gehören mit dabei waren. In drei Teams rot, blau, gelb treten Kinder mit Erwachsenen gegeneinander an. Auch heuer gab es wieder viele lustige Wettbewerbe, wie man auf den Fotos sieht. Essen fassen war auch ganz witzig. Eine Aufgabe war es einen Liedtext über die WG zu verfassen, diese sind im Folgenden zu lesen.

Team rot : Sonja, Andi, David, Eva, Nadine, Oliver

Ich bin David, schau gut aus
Komm manchmal am Abend spät nach Haus.

Wenn es was zu keppeln gibt kommt nur alle her
An Frau Fuchs zu glauben fällt euch ziemlich schwer.

Ich bin Andi, bin heute hier
Reparieren tu ich alles, außer ein Klavier.

Mein Name ist Sonja und das ist laut.
Ansonsten bin ich eine gute Haut.

Die Chefin bin ich hier in diesem Haus,
mein Zimmer ist verboten, da müsst ihre alle raus.

Fußball und das ist der größte Hit
Viel trainieren macht uns alle fit.

Team blau: Manu, Sandra, Jonas, Andre, Sarah, Patrick L.

Zwischen Groß und den Eggenburger Alpen
Ruht ein Dörfchen ganz ruhig vor sich hin
Und ich bin ja so froh und so glücklich
Dass auch ich in Roseldorf bin.
Lüg und schlag, stehl, stehl,
Lüg und schlag stehl, stehl,
dass auch ich in Roseldorf bin.

Wenn zu Mittag die Schulglocke klingelt
Ist in der Mühle ganz schnell sehr viel los.
Und ein jeder sitzt bei der Meli am Tische
Und die Tschuki bei Maxi am Schoß.
Lüg und schlag, stehl, stehl,
Lüg und schlag stehl, stehl,
Und die Tschuki bei Maxi am Schoß.

Und im Dorfe kommt abends die Ruhe
Und ein jeder wird schläfrig und still,
Doch nicht jeder kann sich daran halten
Weil der Wasti brüllen will.
Lüg und schlag, stehl, stehl,
Lüg und schlag stehl, stehl,
weil der Wasti brüllen will.

Team Gelb: Meli, Liesi, Hans, Sebastian, Roman, Patrick B., Jasmin

Wir lagern am Dobra Stausee
Und haben zwölf Kinder an Bord.
Bei den Booten, da plätschert das Wasser
Und keiner ging heute über Bord.
Ahoi, lieber Maxi, Ahoi, Ahoi

Ja, wenn die Tröte am Platz hier ertönt,
ja dann kommen wir alle gerannt,
weil jeder von uns der Sieger sein will.
Wir werden die Gelben genannt.
Ahoi, liebe Kinder, Ahoi, Ahoi

Was wir tun solln, das sagn uns der Maxi
Und die Babsi, das sind unsre Zwei.
In den Kesseln, da brodelt das Essen,
da sind wir gerne alle dabei.
Ahoi, liebe Babsi, Ahoi, Ahoi

Theateraufführung

Wir hatten am 27. April 2008, in der WG Roseldorf unseren großen Tag. Wir haben zwei Wochen voher mit dem Proben für das Theaterstück begonnen und haben dann ein WG-Wochenende mit Markus Kupferblum und Eva Radon gemacht um das Stück zu perfektionieren und haben dabei viele Auseinandersetztungen gehabt.

Am Sonntag kam Markus schon um halb zwei und probte mit uns bis dreiviertel fünf dann kammen die ersten Gäste und wir wurden auch schon langsam nervös.Wir hatten dann unsere große Auführung vor ca. 55 Leuten. Das waren Freunde, Bekannte, Therapeuten und Lehrer. Nach der Aufführung gab es bei uns im Garten Kuchen,Kaffe und Würstel. Um halb neun gingen die letzten Gäste und wir räumten noch alles weg!

Eva, 16

Semesterthema Umwelt

In der Wohngemeinschaft in Roseldorf steht jedes Semester unter einem bestimmten Thema. Im Wintersemester 2007 war dies das Thema Umwelt. Der Startschuss dafür war Anfang September. Dabei wurde nicht nur erklärt worum es gehen soll und was die Ziele sind, sondern auch die alte Mühle und der Umbau in einem neuen Licht präsentiert. So wurden die Gründe erklärt warum mit Hackschnitzeln geheizt wird, oder statt Steinen, Rigips und Beton, Lehm, Holz und Kalk verwendet wurde.

Am 29.-30. September fand dann das erste WG-Wochenende zum Thema Umwelt statt, auf dem Biobauernhof der Fam. Danner. Dort bekamen die Kinder, aber natürlich auch die Erwachsenen, Einblick in den Alltag eines Biobauern und den Grundgedanken von BIO ansich. Über Muttertierhaltung, warum Biofutter, und was ist das eigentlich aber auch die richtige Weidehaltung und anderes. Das war nicht nur lustig und interessant, sondern auch noch sehr lehrreich.

Wichtig wenn es um das Thema Umwelt geht, ist natürlich auch immer das der oder die Einzelne dazu beitragen kann eben diese zu schützen und auf sie acht zu geben. So wurde ausführlich erleutert und dissjutiert wozu es denn eigentlich Mülltrennung gibt, und wie diese denn richtig funktioniert. Aber auch andere alltäglich Dinge sind von Bedeutung, wie zum Beispiel Energie sparen. So kann jeder Einzelne darauf achten das Licht, oder andere elektrische Geräte abzudrehen wenn er es nicht braucht, oder kürzere Strecken auch einmal zu Fuß zu gehen, anstatt immer mit dem Auto zu fahren.
Mit der Schule haben die Kinder dann sogar die Kläranlage besucht, um zu sehen, wie unser Abwasser gefiltert und wieder zu uns zurück gepumpt wird.

Der Abschluss zu diesem Thema fand im Rahmen des WG-Wochenendes in Gloggnitz statt, wo die Kinder lernten, dass man Altpapier sogar zu coolen Faschingskostümen recyceln kann. Zum Schluss gab es noch einen Selbsttest um für sich selbst herauszufinden wie umweltbewusst ein jeder nun wirklich ist, und um sich vielleicht auch selbst noch einmal an der Nase zu nehmen.

Das nächste Semesterthema im Jahr 2008 hat den klingenden Titel „Streiten ist silber – Reden ist Gold“, dabei soll es um Konfliktlösung gehen.

WG-Wochenende in Gloggnitz

Am Samstag sind wir auf die Motorrad-Messe gefahren. Die Leute von Toy Run haben uns was zum Essen gegeben. Dann haben wir uns die Motorräder angeschaut. Wir haben mit dem Modorradsimulator gespielt.
Dann sind wir zum Mc Donald gefahren. Dann sind wir ins Pfadfinderheim gefahren. Dort haben wir eine Faschingsparty gemacht. Wir haben uns mit Zeitungpapier verkleidet.

Sebastian – Phantom
Nadine – Wolf
Patrick- Obelix
Patrick-Asterix
Andre-Zigarette
Roman-Schwein
Sarah-Spiderman
Oliver-Affe
Eva-Baum
Jasmine-Mumie

Am 2. Tag haben wir Umwelt Spiele gemacht. Dann sind wir Rodeln gegangen. Dann sind wir nach Hause gefahren.

Jasmin, 11 Jahre

Erlebnispädagogische Winterwoche 2008

Weihnachten gerade erst hinter uns gebracht, starteten wir voll Getankt mit frischen Kräften aus der besinnlichen Zeit und machten uns am 28. Dezember auf in Richtung Tirol. Mit zwei voll bepackten Autos fuhren wir nach Obernberg zu einer Woche voll Spaß im Schnee und sportlicher Höchstleistungen.

Am Morgen des 29. Ging es gleich los und wir stürmten die Pisten in 3 verschiedenen Gruppen. Während die Jüngsten noch am Schlepplift den einen oder anderen Pflugbogen übten warfen sich die anderen schon todesmutig die Talabfahrt hinunter. Am ersten Tag hatten wir fast noch das meiste Glück mit dem Wetter, welches im laufe der Woche leider nicht gerade besser wurde. Doch sowas hielt uns natürlich nicht auf, und wir düsten auch ohne strahlenden Sonnenschein mit Schi und Snowboard die Hänge runter. Beachtlich auch, dass sogar die Kleinsten und Schianfänger schon am zweiten Tag bis ins Tal hinunter fuhren.

Am Abend des 31. Dezembers machten wir alle einen gemütlichen Schneespaziergang in der verschneiten Gegend und während die einen schon völlig erschöpft von den sportlichen Strapazen im Land der Träume Silvester feierten bestaunten die anderen das tolle Feuerwerk, zu dem wir natürlich auch unseren Beitrag leisteten.

Gott sei dank konnten wir uns am 1. Jänner schön ausschlafen und fuhren dann ins Bad für einen Tag voll Entspannung und Rutschwettbewerben. Leider war die Stoppuhr an der Rennrutsche etwas beschädigt, so konnte kein eindeutiger Sieger festgestellt werden.

Am 5. Jänner packten wir dann wieder unsere Sachen zusammen und fuhren ein wenig müde vom Schifahren, Rodeln, etc. nach Hause. Alles in allem war es aber eine tolle Woche in der wir viel Spaß hatten und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr wenn wir vielleicht wieder in Obernberg die Pisten unsicher machen.

Manuel