Unser Ziel an diesem WG-Wochenende war das Mariazeller Land. Am Öko-Bauernhof Naglhofer schauten wir uns die Hofkäserei und den Bauernhof an. Wir erfuhren warum dieser Hof ein Öko Hof ist, sahen uns die Ställe, Weiden und die Molkerei an, bekamen erklärt wie und zu welchen Produkten die Milch verarbeitet wurde und durften diese dann verkosten. Da gab es allerlei Leckereien: Fruchtjoghurt, Molke, Brote mit Aufstrich, Kuchen, Fruchtflips, Topfencremen und wir ließen es uns gut schmecken.
Am nächsten Morgen wurden wir in unserer Pension mit einem Frühstück verwöhnt und begaben uns gestärkt ins Holzknechtland auf der Bürgeralpe. Dort befindet sich in 1.300m Seehöhe die Region „ Erlebniswelt-Holzknechtland“. Arbeitsvorgänge der Forstwirtschaft aus längstvergangener Zeit wurden hier nachvollzogen und geben einen interessanten Einblick in das Leben der Holzknechte von damals.
Die Kinder konnten hier spielerisch nachvollziehen wie dieser Alltag aussah. Es hat ihnen sehr viel Spaß gemacht mit einer Schleifmaschine, die mit Wasser angetrieben war Holz zu schleifen oder die Holzstämme die Floßgasse hinunterzutreiben. Lustig war auch die Fahrt mit der schmalspurigen Waldbahn gemacht, die um den kleinen Bergsee fährt. Es war ein sehr lehrreiches und spannendes Wochenende, bei dem wir auch vom Wetter verwöhnt wurden und von dem wir viele interessante Erinnerungen mitnehmen können.
Urlaub in Kroatien
Am Donnerstag in der Früh begannen unserer Vorbereitungen. Die Kinder packten ihre Taschen nach einer genauen Liste und die allgemeinen Sachen wie Zelt, Matten, Schlafsäcke, Campinggeschirr, Töpfe, Griller, Luftmatratzen, Klopapier, alles was man für einen 14tägigen Haushalt auf dem Campingplatz braucht wurden zusammengerichtet. Dann alles in den Autos verstaut, früh schlafen gegangen und um vier Uhr morgens voller Freude gestartet. Unsere Fahrt war sehr angenehm, kein Stau vor allem auch nicht bei der Fähre. Um drei Uhr nachmittags begaben wir uns bereits auf Platzsuche und abends um sieben war unser Zuhause für die nächsten 2 Wochen errichtet.
Sandra
Als wir ein paar Tage dort waren, bestellten wir uns eine Schiffsrundfahrt. Als wir dorthin kamen, stiegen wir ins Boot. Die Seile wurden ins Boot gezogen und ab ging die Reise. Wir setzten uns vorne hin und es gefiel uns. Nach einer Weile kamen wir zu einer Insel. Der Kapitän erklärte uns, dass auf diese Insel zwei Esel gebracht worden sind, um Kinder zu kriegen, aber nun seien sie schon zu alt, um noch Kinder zu bekommen. Danach durfte ich bis zur nächsten Insel lenken. Als wir bei der nächsten Insel angekommen sind, sind wir essen gegangen und haben uns die Altstadt angeschaut. Danach fuhren wir weiter. Wir fuhren wieder in eine Altstadt. Diesmal schauten wir sie uns genau an. Nach einer Stunde fuhren wir weiter. Diesmal machten wir in der Nähe einer Insel eine Schwimmpause. Wir ankerten und sprangen vom Boot. Dann fuhren wir wieder nach Rab zurück. Als wir zum Auto kamen, war ein Zettel in der Windschutzscheibe und wir haben alle geglaubt, dass es ein Strafzettel ist, aber es war nur die Parkgebühr. Wir zahlten sie und das war mein schönstes Ferienerlebnis.
David, 12 Jahre
Wir fuhren um 4 Uhr von Roseldorf weg und fuhren bis 3 Uhr am Nachmittag nach Kroatien. Dort angekommen suchten wir nach einem Schlafplatz am Campingplatz. Als wir einen Schlafplatz gefunden haben, haben wir die Zelte gemeinsam aufgebaut. Als wir fertig waren luden wir den Autoanhänger aus, dann gingen wir an den Strand schwimmen. Nach dem Schwimmen gingen wir schlafen. Am nächsten Tag aßen wir ein wunderschönes Frühstück. Nach dem Frühstück gingen wir Zähne putzen und dann gingen wir schwimmen. Das ging die ganzen Tage so. An einem schönen Tag gingen wir Reifen fahren, weil wir so brav waren. Das war sehr lustig. Nach dem Reifen fahren haben wir uns alle bei Maxi und Sandra bedankt am nächsten Tag machten wir eine Schifffahrt auf die Insel Mali Losinj. Es war eine sehr schöne Schifffahrt. Wir durften das Schiff sogar lenken. Diese Schifffahrt werde ich nie vergessen. Am nächsten Tag gingen wir in Rab essen. Rab ist eine sehr schöne Stadt. Sie hat viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. zwei Kirchen, schöne alte Mauern und einen schönen Hafen mit vielen Schiffen und Yachten. Nach dem Essen fuhren wir mit dem Taxiboot zum Campingplatz. Am Schluss des Urlaubs fuhren wir nach Österreich an den Wolfgangsee zum Baden. Wir gingen dort am Abend in die Disco und hatten viel Spaß. Es war ein schöner Urlaub, den ich nie vergessen werde.
Patrick, 14 Jahre
WG Wochenende in Hollenstein/Ybbs
Dieses WG-Wochenende verbrachten wir am Bio-Bauernhof „Ziegelauerhof“ in Hollenstein an der Ybbs. Die Kinder konnten hautnah den Tagesablauf auf einem Bauernhof miterleben. Das Melken und Füttern der Kühe, das Versorgen der Ziegen, des Schweins und der Gans. Natürlich kam auch das Streicheln nicht zu kurz. Dieser Bauernhof ist für Kinder eingerichtet und es gibt einen Aufenthaltsraum mit sehr viel Spielzeug, einen tollen Spielplatz und einen großen Hof zum Austoben und so konnten alle spielen, schaukeln, Skateboard fahren, fangen und verstecken spielen. Zum Abendessen kochten wir gemeinsam süß-saure chinesische Pfanne und danach plauderten und lachten wir über die erlebten Sachen. Am Sonntag, durch ham and eggs gestärkt, durchwanderten wir Hollenstein entlang des Sagenweges vom Bahnhof bis zum Wentsteinhammer. Die Kinder lernten anhand des Aufgabenbogens der Rätselralley die Geschichte vom Spitzhiatl und andere Sagen kennen und sahen auf dem Weg durch das Tal die Kirche, den Kalvarienberg und den Treffenguthammer. Der Wentsteinhammer war unser Rastplatz mit einem Kinderspielplatz, wo wir Felgeaufschwung übten und Schautafeln uns über die Mythen der Region informierten und zeigten wie das Eisen verarbeitet wurde. Nach der Auflösung der Rätselralley konnten wir die Verarbeitung des Eisens noch hautnah in der Zwergenschmiede des Treffenguthammers miterleben. Geschmiedete Blätter und Nägel und Fotos werden uns immer an unser Arbeiten als Schmied erinnern.
Sandra
WG Wochenende in Peggau
Das Thema dieses WG-Wochenendes war Wahrnehmen – Spüren – Erleben. Dazu haben wir einen Waldspaziergang gemacht, wobei die Kinder verschiedene Dinge sammeln sollten: etwas Raues, etwas Spitzes, etwas Weiches, etwas Blaues, etwas Hartes, etwas Schönes. Außerdem sollten die Kinder darauf achten, was sie sehen, spüren, fühlen, denken, riechen, hören und berühren. Diese Eindrücke sammelten und besprachen wir am Abend. Zum Abendessen kochten wir gemeinsam Unmengen von Erdäpfelpuffer, spielten Twister und Uno. Nachdem wir am nächsten Morgen von unserem Pensionswirt mit einem opulenten Frühstück verwöhnt wurden, besuchten wir die Lurgrotte, eine große Tropfsteinhöhle in Peggau. In einer 3- stündigen Führung erforschten die Kinder Gänge, Schluchten und Grotten und bewunderten Tropfsteine verschiedenster Farbe, Art und Form. Nach dem Mittagessen fand ein Waldspiel statt bei dem ein Miteinander und gegenseitig helfen gefordert war. Es mussten Wegzeichen gelegt und gefunden werden und verschiedene Aufgaben ( Quizfragen zur Höhle ) gelöst werden. Der Abschluß des Spiels fand auf der Burg in Peggau statt. Auch das frühlingshafte Wetter hat mitgeholfen, daß dies ein sehr gelungenes WG-Wochenende war.
Sandra
WG Wochenende am Sonnwendstein
Die Kinder der WG Roseldorf fuhren gemeinsam mit Liesi, Sonja, Leo und Alex am 1.2.2003 auf den Sonnwendschstein zum Schifahren. Liesi und Sonja sind Betreuerinnen und Leo war als Zusatzbetreuer mit. Alex war unser Gastgeber, er hat nämlich eine Hütte direkt neben der Piste. In der Hütte konnten wir übernachten und essen und alles was so zum Leben dazu gehört. Es wäre ziemlich gemütlich und warm gewesen, aber leider passierte ein Unglück. Es wurde eine Scheibe zerschlagen. Wir versuchten es zwar zu isolieren, aber uns wurde trotzdem noch ziemlich kalt in der Nacht. Als wir am Samstag ankamen, gingen ein paar gleich die Piste ausprobieren und ein paar blieben bei der Hütte und richteten es sich gemütlich her. Am Abend kochten wir Gulasch, worüber wir uns alle freuten. Danach gab es als Abendprogramm Spielen in der Hütte. Am Sonntag in der Früh bekamen wir Striezel mit Nutella (nachdem die Nutella aufgetaut worden war). Während dem Frühstück bekamen wir Besuch, der sehr nett war. Uns besuchte eine Dame die auch neben der Piste wohnte. Sie redete ein bißchen mit uns, dann ging sie wieder. Es dauerte nicht lange, da hörten wir ein Ski-doo vor der Hütte stehen bleiben. Gleich darauf kam auch Roman reingeplatzt und berichtete uns, dass er mitfahren durfte. Wenig später hatten wir uns alle draußen versammelt. Alle durften mitfahren. Das freute uns total. Nachdem auch die letzten zurückgebracht worden sind, machten wir uns gleich auf den Weg um die Piste unsicher zu machen. Um ein Uhr mittags trafen wir uns alle wieder bei der Hütte zum Essen. Diesmal gingen wir aber Essen. Das Gasthaus war nur ein Stück weiter oben. Nach dem Essen fuhren Liesi, Anna, Oliver, Roman und Bianca nachhause. Sie wollten Oliver ins Spital begleiten, weil er eine Operation vor sich hatte. Leider war der Arzt krank und Roman und Bianca bereuten es, dass sie mitgefahren sind. Die anderen blieben noch etwas und waren noch einmal auf den Skiern unterwegs. Um sieben am Abend waren dann alle wieder heil und glücklich zu Hause. Zu Hause schrieben bzw. malten wir auf Luftballons was uns gefallen hat und was nicht.Wir hoffen, dass wir so ein Wochenende noch einmal haben werden.
Bianca
Unsere Weihnachtsferien
Am Freitag um 7.00 Uhr bin ich aufgestanden, habe mich angezogen, dann bin ich hinuntergegangen frühstücken. Dann bin ich bis zur Bushaltestelle gegangen und in die Schule gefahren. Wir haben gespielt und dann waren endlich Ferien. Meine Mama hat mich abgeholt, dann haben wir Computer gespielt. Am Montag den 23. Dezember haben wir Weihnachten gefeiert und ich habe sehr schöne Sachen bekommen. Am 24. Dezember sind wir dann nach Wien gefahren zu meiner Oma. Dann ist die ganze Familie gekommen und wir haben noch einmal Weihnachten gefeiert und ich habe wieder schöne Sachen bekommen und es wurde dann 28. Dezember.
Ich bin in die WG gefahren und ich habe mich sehr darüber gefreut. Die WG-Kinder sind dann alle gekommen, außer meine beste Freundin Michelle ist nicht gekommen. Ich habe Angst gehabt, dass sie einen Autounfall gehabt hätte. Dann haben wir noch einmal Weihnachten gefeiert und über die Sachen habe ich mich auch gefreut. Mein Lieblingsgeschenk ist das Zelt. Wir sind dann alle schlafen gegangen.
Wir sind in der Früh aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und um 5 Uhr sind wir nach Tirol gefahren. Wir sind 6 Stunden gefahren, aber wir haben eine Pause beim „Mac´i“ gemacht.
Am nächsten Tag sind wir dann Schifahren gegangen mit den Schilehrern. Michelle und ich waren in einer Gruppe. Mein Schilehrer war sehr nett. Er heißt Christian. Wir waren eine Woche in Tirol. Ich habe jeden Tag mit der Moni gekocht. Wir haben gegessen.
Ich habe mit Michelle Flöte gelernt. Moni hat´s mit beigebracht. Am Silvesterabend haben wir voll viel Spaß gehabt. Wir haben ganz Inssbruck gesehen und das Raketen-Schießen hat mir am meisten Spaß gemacht.
Am nächsten Tag waren wir Schwimmen. Am übernächsten Tag sind wir das Abschlußrennen gefahren und ich bin Zweiter geworden. Am Freitag haben wir einen anderen Schilehrer gehabt, weil Christian einen Autounfall hatte. Am Nachmittag bin ich auch Schi gefahren und mit dem Lift bis zum Gipfel gefahren. Es wurde 3 Uhr am Nachmittag.
Wir haben unsere Sachen gepackt und sind nach Hause gefahren. Wir sind um 11.00 Uhr nach Hause gekommen und gleich schlafen gegangen. Am Dienstag hat die Schule wieder angefangen.
Patrick Weber






























